Hast du als Mama manchmal oder sogar oft ein schlechtes Gewissen? Ich habe es. Aus verschiedenen Gründen. Und ich würde mich gerne davon lösen. Denn wem bringt das schlechte Gewissen eigentlich etwas? Mir als Mama bringt es natürlich die Selbstreflexion, die mir immer wieder hilft über meine Handlungen als Mama nachzudenken. Aber eigentlich bin ich mir fast aller meiner Handlungen als Mama bewusst und bräuchte das schlechte Gewissen nicht noch dazu.

Schlechtes Gewissen, schlechte Gefühle

Was passiert eigentlich wenn man ein schlechtes Gewissen hat? Ein schlechtes Gewissen löst Gedankenschleifen aus, die wiederum schlechte Gefühle hervorrufen. Und weil man, gefangen in einem Strudel aus negativen Gedanken und belastenden Gefühle so schwer wieder herausfindet, kann dieser Zustand teils Stunden oder gar den ganzen Tag anhalten. Hat man dadurch irgendetwas gewonnen? Nein. Im Gegenteil, manchmal sorgt genau dieses schlechte Gewissen für weitere Handlungen, die uns das Gefühl geben eine schlechte Mama zu sein.

Gefangen im Kreislauf

Gefangen in den Gedanken und Gefühlen sind wir dann sicher nicht die Mutter, die mit ihren Kindern gelöst und frei eine tolle Zeit verbringt. Denn unsere Kinder sind in der Regel nicht diejenigen die uns bewerten und nachtragen sind. Wir sind das.

Selbst-Bewertung erzeugt schlechtes Klima

Wir Mütter bewerten uns irgendwie ständig selbst. Dieses Bewerten, welches meistens sogar ein Abwerten ist, macht uns den, sowieso schon anstrengenden, Job als Mama nicht unbedingt leichter. Irgendwie sind wie wie eigene, grausame Chefs und erschaffen ein Arbeitsklima, in dem man sich nicht wohl fühlt. In diesem “Klima” befinden sich auch unsere Kinder. Dem sollten wir uns bewusst sein. Wollen wir unseren Kindern wirklich so einem Klima aussetzen?

Stopp!

Vor Jahren habe ich mich schon einmal mit dem Thema Gedankenhygiene beschäftigt. Heute möchte ich es nochmal aufgreifen. Denn wir haben zwar keinen Einfluss darauf welche Gedanken in unsere Köpfe kommen, wir haben aber sehr wohl Einfluss darauf wie wir damit umgehen. In diesem Artikel habe ich darüber geschrieben wie man negative Gedanken stoppen kann und ich glaube ich lese ihn mit heute gleich mehrfach durch. Übung macht schließlich den Meister, oder?

 

Ich wünsche dir, liebe Mama, weniger schlechtes Gewissen und mehr (Selbst-) Liebe <3

Miriam

 


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