Gastbeitrag | Bereits im Mutterleib beginnen Babys damit die Geräusche wahrzunehmen. Das geschieht etwa ab der 2. Hälfte der Schwangerschaft. Nach der Geburt sind sie dann in der Lage die Stimmen, die sie bereits aus dem Bauch der Mama kennen wieder zu kennen. Aber nicht nur die Stimmen können sie Wiedererkennen, sondern auch ihre Muttersprache.

Das Baby prägt sich diese Sprache schon im Mutterleib ein

Jede Sprache klingt komplett individuell, weil die Betonung, der Sprachrhythmus, aber auch die Worte an sich ganz anders klingen. Die Stimmlage ist ebenfalls von Sprache zu Sprache unterschiedlich und das Baby prägt sich diese Sprache schon im Mutterleib ein.

Direkt nach der Geburt ist das Baby dazu in der Lage zu schreien & damit seine Bedürfnisse kund zu tun. Es schreit, wenn es Hunger hat, die Windel voll ist, kuscheln möchte, müde ist usw.

Mit etwa 6-8 Wochen kommen dann weitere (unbewusste) Laute wie Glucksen, Gurgeln, Jauchzen & Gurren dazu. Häufig werden diese Laute benutzt, wenn es dem Baby besonders gut geht. Allerdings passiert das noch unwillkürlich.

So früh wie möglich mit dem Baby sprechen

Dein Baby liebt es, andere Menschen sprechen zu hören. Das kannst du super fördern, indem du bereits am Wickeltisch dein Baby „mitnimmst“. Du erklärst ihm, was genau du machst, du zeigst ihm wie welches Körperteil heißt und vielleicht zeigst du ihm auch noch, was da tolles an seinem Mobile befestigt ist.

Ba-Ba, Da-Da, Ma-Ma oder auch: die Lallphase

Wenn dein Baby etwa 6-10 Monate alt ist beginnt die typische Lallphase. Dann sagt es Worte wie „ba“, „da“, „ma“ und fügt sie zu Doppelsilben wie „baba“, „dada“ & „Mama“ zusammen. Dabei haben diese Worte für das Kind aber noch keine Bedeutung & es sagt sie erst einmal willkürlich. Übrigens: Egal welche Sprache die Muttersprache deines Kindes ist, die Laute, die es am Anfang benutzt sind immer dieselben. Erst im Laufe der Lallphase ändern sich diese Laute hin in Richtung der Muttersprache.

Wann sprechen Kinder das erste Wort?

Mit etwa 10-13 Monaten (es kann aber auch eher oder später sein) sagt dein Kind in der Regel das erste Wort. Oft ist dieses Mama/ Papa und es benutzt dieses Wort bewusst. Manchmal meint es mit Mama noch alle Personen. Später meint es mit „Mama“ dann aber auch die bestimmte Person Mama. Bei weiteren Worten, wie „Katze“ meint es am Anfang vielleicht alle Tiere & nicht „die eine Katze“. Aber im Laufe der Zeit lernt es immer mehr, welche Worte welche Bedeutung haben. Diese Anfänge sind dafür da, dass dein Kind Zusammenhänge lernen kann, denn eine Katze ist ein Tier. Dass Tiere alle unterschiedlich sind lernt es dann später.

Zweiwortsätze und erste Fragen

Um das Ende des zweiten Lebensjahres kann dein Kind dann i.d.R. etwa 50-200 Worte, wobei dazu auch Laute wie „wuff“, „miau“ usw. zählen. Die Zweiwortsätze wie „Paul essen“ kommen ebenfalls am Ende des Zweiten Lebensjahres dazu. Häufig stellt dein Kind auch nun schon kurze Fragen wie „Ist das?“.

Mit etwa 2,5 Jahren wird der Wortschatz kontinuierlich erweitert & dein Kind ist in der Lage Sätze mit 3 und mehr Worten zu sagen. Auch spezifische Fragen wird es vermehrt stellen. Ebenfalls dazu kommt die Ich-Form. Statt „Paul essen“ wird dein Kind nun öfters sagen „Ich essen“.

Ab drei Jahren geht es dann so „richtig“ los

Wenn dein Kind 3 & älter ist wirst du immer mehr sprunghafte Entwicklungen im Wortschatz bemerken. Dein Kind wird plötzlich so viele neue Worte kennen & können & dir ganz ganz viel erzählen. Auch kurzen Geschichten kann es gedanklich immer mehr folgen. Ebenfalls wird es eigenständig daran arbeiten auch komplexe Zusammenhänge zu verstehen und statt „Ich esste“ „Ich aß“ zu sagen.

Ich freue mich auf deine Kommentare! Für mehr Tipps folge mir gern bei Instagram unter @mitglitzerundliebe

Ich freue mich auf dich!

Julia

PS: Vielleicht interessiert dich auch der Artikel zur Sprachförderung für Kinder (*klick)

 


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