In meiner Blogreihe “was ich im ersten Jahr als Mama gelernt habe” ziehen Frauen Fazit über das erste Jahr mit Baby. Heute erzählt uns Mimi was sie im ersten Jahr als Mama gelernt hat.

GASTBEITRAG


Was ich im ersten Jahr als Mama gelernt habe

 

1.Geduld ist alles

Ja das ist wirklich so, ohne Geduld wäre schon so einiges schief gelaufen. Ich bin wirklich eine sehr ungeduldige Person und möchte am liebsten alles jetzt haben/können. Dank dem kleinen Fratz habe ich gelernt geduldig zu sein. Es geht bei den normalsten Dingen los, wie Fläschchen geben, den Kleinen beruhigen und seit er laufen kann ist das Anziehen eine einzige Prozedur, aber mit Geduld geht alles – irgendwann, irgendwie!

2.Gefühle

Die Gefühle für meinen Sohn gehen bis ins unermessliche. Ich glaube, das sagen viele von euch. Für mich gibt es keine größere Liebe als zu meinen Sohn. Er ist alles. Aber es gibt auch andere Gefühle, die ich kennen gelernt habe. Das Gefühl vielleicht etwas falsch zu machen – ihm nicht gerecht zu werden. Mache ich wirklich alles für ihn? Nach über einem Jahr kann ich sagen: Ja, denn ich liebe meinen Sohn, er bekommt genug zu essen, hat den größten Spaß beim Quatsch machen und darf auch mal für sich die Welt entdecken.

3.Rechtfertigen

Welche Mutter kennt es nicht?! Warum machst du das so? Glaubst du das ist gut? Ich finde du solltest das anders machen. Anfangs habe ich mich noch gerechtfertigt, als andere meine Erziehung und Handhabungen kritisiert haben, aber nach kurzer Zeit bekamen solche Menschen nur noch zur Antwort: “schön, dass du das erwähnst, aber es ist mein Kind, es geht ihm gut, es fehlt ihm an nichts und ich werde mir nicht reinreden lassen.” Ich höre mir gerne Tipps und Tricks an, aber einmischen sollte sich niemand in die Erziehung der Kinder anderer!

4.Die Welt durch Kinderaugen sehen

Ich bin eigentlich ein echter Stubenhocker – wirklich! Klar habe ich auch mal Urlaub gemacht und was von der Welt gesehen und ja, ich fotografiere ja auch leidenschaftlich gern die Natur, aber durch so einen kleinen Zwerg sieht man alles ganz anders. Dinge, die man vorher nie beachtet hat, werden plötzlich mega interessant. Man versteckt sich, tobt herum, macht sich zum Affen – und das alles nur für sein Kind! Ja, ich mache das gerne für ihn! Er zeigt mir an einem Ort tausende Orte, er zeigt mir wie spannend eine Fliege oder ein Blatt sein kann und jedes Mal zaubert er mir damit ein Lächeln ins Gesicht!

5.Zu viel Spielzeug macht überhaupt keinen Sinn

Ja, Max hat wirklich viel Spielzeug und er bekommt oft etwas geschenkt von der Verwandtschaft oder Freunden. Aber wisst ihr was? Das meiste ist echt für die Katz! Denn mein Sohnemann kann sich Stunden mit einer leeren Pralinenschachtel, einem Kochlöffel oder Klebeband beschäftigen. Als Baby gab es ne Rassel in die Hand und er war glücklich. Das Einzige was als Baby Gold wert war, war der Dschungel! Ohne Witz, dieses Teil bewirkt Wunder. Ansonsten ist mein Kind mit den oben genannten Dingen vollkommen glücklich, aber er spielt auch mit seinen anderen Sachen, keine Sorge. Wozu so viel Zeug? Ich weiß es nicht.

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Natürlich gibt es noch viele weitere Punkte, ich ich im ersten Jahr als Mama gelernt habe, aber dann wäre mein Beitrag unendlich lang. Jede Mama versucht das beste für ihr Kind zu tun und jede Mama ist auf ihre Art und Weise einzigartig und wundervoll!

 

im ersten jahr als mama

Mimi und ihr Sohn Max. Bildrechte: privat


 

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Du möchtest mir auch erzählen was du im ersten Jahr als Mama gelernt hast? Dann schreibe mir gerne eine Email an howimetmymomlife@gmail.com  – ich freue mich von dir zu hören!

 

 

 


Bildquelle: https://stocksnap.io/

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