Seit fünf Monaten bin ich Dreifachmama und die häufigste Frage, die mir stelle ist: werde ich allen drei Kindern gerecht? Ehrlich gesagt weiß ich gar nicht, ob man sich diese Frage überhaupt in dieser Weise stellen sollte. Denn was bedeutet “gerecht werden” denn wirklich und an was messe ich das? Sollte ich es überhaupt messen? Denn im Grunde bin es doch sowieso nur ich selbst, die dieses “gerecht werden” bewertet.

Immer wenn diese Frage in mir aufkommt, versuche ich meine Gedanken umzulenken. Vom Zweifel in die Zuversicht. Vom Bewerten ins Selbstmitgefühl. Vom Mangel in die Fülle. Und diese Fülle finde ich ganz oft, wenn ich mit meinen drei Kindern gemeinsam am Esstisch sitze.

Wenn die kleine Füße tapsen

Für mich ist unser Esstisch ein wichtiger Bestandteil unseres Familienalltags. Morgens tapsen die kleinen Füße die Treppe hinunter und nach einem “Guten Morgen, hast du gut geschlafen?” folgt eigentlich immer sofort: “was möchtest du gerne frühstücken?”. Schon klettern die beiden “Großen” (die mit ihren fünf und drei Jahren ja eigentlich noch sehr klein sind) auf ihre Hochstühle und äußern ihre Wünsche. Die kleine Babymaus wird ebenfalls in die Newborn Schale ihres Tripp Trapps gesetzt. Der steht übrigens zwischen den Stühlen der beiden Großen.

Bindungszeit am Familientisch Warum unser Esstisch für mich so wichtig ist6

Willkommen in unserer Mitte, Babymaus!

Damals, als wir den neuen Hochstuhl für unsere dritte Tochter aufgebaut haben, hat sich unsere Sitzordnung verändert. Dort, wo vorher die beiden Großen nebeneinander saßen, wurden die Stühle auseinander geschoben und Platz für die Babymaus gemacht. Das fand ich so süß! Denn für mich war es damals auch ein wundervolles bildliches Zeichen, dass die Babymaus in unserer Mitte angekommen ist.

Diese Mitte bildet auch unser Familientisch. Wir haben im Erdgeschoss einen offenen Wohn- /Essbereich. In der Mitte des Erdgeschosses steht unser Esstisch und dort sitzen wir nicht nur zum Frühstück, Mittag- oder Abendessen. Wir malen, basteln und puzzeln dort auch. Für mich ist es super praktisch, dass ich dort mit all meinen Kindern nicht nur sinnbildlich auf Augenhöhe sitzen kann.

Bindungszeit am Familientisch Warum unser Esstisch für mich so wichtig ist6

Wichtige Bindungszeit am Familientisch

Familientisch bedeutet für mich Bindungszeit. Ob beim Frühstück, bei dem wir über die Nacht und unsere Pläne für den Tag sprechen, beim Mittagessen, bei dem die Große von ihrem Vormittag im Kindergarten erzählt oder beim gemeinsamen Abendessen, bei dem wir den Tag Revue passieren lassen und oft noch mit einer der Omas Video telefonieren. Das Smartphone steht dabei übrigens in der Mitte des Esstischs, sodass wir alle im Bild sind.

Das Smartphone hat sonst aber nichts auf dem Esstisch verloren. Für mich bedeuten die Momente dort wirklich, dass ich mit meinen Kindern ins Gespräch gehe. Wir erzählen, lachen, sprechen über Probleme und geben uns gemeinsamen Aktivitäten hin. Da ich sonst nicht der Typ Mutter bin, der ständig um die Kinder kreist und den ganzen Tag sämtliche (Rollen-) Spiele mit ihnen spielt, ist diese Zeit am Tisch – neben der Lesestunde am Abend –  tatsächlich eines der wichtigsten Rituale in meinem Alltag als Dreifachmama.

Wo ich meinen drei Kindern gerecht werde

Denn stehen wir vom Familientisch auf, trennen sich unsere Wege oft. Meine Mittlere spielt gerne in der Puppenecke, die Große verzieht sich mittlerweile sogar immer öfter in ihr Zimmer und spielt dort und ich mache, mit der Babymaus in der Trage, den Haushalt. Wir sind zwar immer zusammen, aber leben auch viel nebeneinander her. Am Esstisch und im Bett kommen wir zusammen und das genieße ich.  Ja, ich muss sagen, an diesen beiden Orten werde ich meinen drei Kindern (fast) immer gerecht. Und vielleicht sollten wir dieses “gerecht werden” nicht immer auf den gesamten Tag, die gesamte Woche oder den gesamten Monat beziehen, sondern uns genau diese kleinen Zaubermomente herauspicken und uns darauf konzentrieren.

Nicht ohne unsere Tripp Trapps!

Wichtiger Bestandteil unseres Familientischs sind übrigens unsere drei Stokke Tripp Trapp Hochstühle. Der erste Tripp Trapp zog 2016 bei uns ein. Damals lebten wir in einer kleinen Wohnung in Südfrankreich und hatten tatsächlich keinen Esstisch. Wir aßen damals als Paar immer am kleinen Wohnzimmertisch. Als unsere Tochter geboren wurde, nahm sie in einer Wippe neben uns Platz und als sie größer wurde und mitessen konnte, bekam sie einen Tripp Trapp mit Babyset und Tablett. So hatte zumindest sie ihren eigenen Esstisch 🙂

Als meine zweite Tochter geboren wurde, besaßen wir dann einen kleinen Esstisch. Sie nahm dann, dank dem Newborn Einsatz, sofort an unserem Familientisch Platz. Aber auch für sie nutzte ich später das Tablett. Denn ich glaube jede Mama weiß “wie” Kinder anfangs essen. Ich finde es toll wenn Kinder die Nahrung erkunden und lasse meine Kinder deshalb auch mit dem Essen spielen. Das Tablett kann man nämlich wunderbar abwischen und auch regelmäßig in die Spülmaschine stecken!

Bei meiner dritten Tochter dachten wir erst, dass meine Erstgeborene ihren Tripp Trapp abgeben würde. Als es dann aber soweit war, wollte sie ihn doch noch etwas behalten und so kauften wir unseres Jüngsten einen eigenen Tripp Trapp. Übrigens haben alle meine Töchter eine andere Farbe und dass finde ich super cool! Ich erinnere mich nämlich, dass ich als Kind auch immer gerne etwas in einer eigenen Farbe hatte. Egal ob Kuscheldecke, Zahnbürste oder später der Gameboy. Daher dürfen sich meine Kinder ebenfalls an Dingen erfreuen, die ganz alleine ihnen gehören.

Wenn ich einer werdenden Mama Tipps zur Erstausstattung gebe, ist der Stokke Tripp Trapp auf jeden Fall immer dabei. Es ist nämlich ein Stuhl, der ein Leben halt hält.

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