Heute beantwortet meine liebe Freundin Milla den Mama-Fragebogen. Mit Milla landete ich glücklicherweise in einer gemeinsamen Schwangerschafts-Whatsapp Gruppe und auch nach der Geburt unserer Kinder und vier “Real-Life”-Treffen später gehört ihr mein Herz. Wer mehr von ihr sehen und lesen möchte kann auf ihrem Instagram Kanal oder im Milfcafe vorbeischauen!


 

Wie heißt du und wie viele Kinder hast du?
Mein Name ist Milla und ich habe ein leibliches Kind und das Kind meiner Schwiegermutter.

Warst du gerne schwanger?
Ich glaube, ich war die unzufriedenste Schwangere überhaupt. Anfangs habe ich es noch genossen, aber so ab dem 7. Monat habe ich es gehasst. Ich war eine kleine zierliche Elfe gefangen im Körper eines Pottwals. Ok, das mit Elfe kann man streichen. Aber ich fühlte mich sehr unwohl mit einem Mitbewohner, der sich aus meinem Körper einen Pool formte und den auch noch mit Wasser füllte. Und wie es so kam, war ich dann 8 Tage länger schwanger als errechnet….toll, oder?

Wie war die Geburt deines Kindes / deiner Kinder? Wie hast du dich darauf vorbereitet?
Die Geburt meines Sohne habe ich herbeigesehnt und leider kam es dann bei ET+8 zu einem Kaiserschnitt nach Einleitung. Darauf konnte mich keiner vorbereiten. Im Nachhinein erinnere ich mich nicht gerne zurück. Außer an die lustigen Szenen im Kreissaal, als der Chrizzla sämtliche Geburtspositionen ausprobiert hat – da hatte ich auch noch keine künstlichen Monsterwehen und konnte noch herzlich lachen.

Wie hast du die ersten Wochen als Mama empfunden?
Klingt voll abgedroschen aber die ersten zwei Wochen waren irgendwie magisch. Ätzend oder? Weiß leider nicht, wie ich das sonst beschreiben soll. Vielleicht ein wenig so wie aus der Philadelphia Werbung? Wir haben viel geschlafen und gekuschelt. Danach kamen die Koliken und die Magie war wie weggefurzt.

Was möchtest du anderen Schwangeren / Neu-Mamas mit auf den Weg geben?
Schlaft um euer Leben. Sauft um euer Leben. Es wird anders als ihr denkt, aber es wird schön. Und anstrengend. Anstrengend schön. Und lasst euch bloß nichts einreden, von NIEMANDEN. Handelt intuitiv und hört auf euer Gefühl, ihr werdet alles richtig machen – die Natur hat das schon gut eingerichtet und keinen bescheuerten Ratgeber geschrieben.

Wie sieht deine Pflegeroutine als Mama aus?
Ich geh schnell mal Lachen. Pflegeroutine? Wir haben hier nicht mal ne Morgenroutine! Nun gut: Make Up drauf, Make Up runter wenn ich einen guten Tag erwischt habe. Einmal die Woche dusche ich dann länger als 10 Minuten. Die restlichen 6 Mal unter Beobachtung 😉

Von der Pflege zur Entspannung: was tust du als Mutter nur für dich? Wobei kannst du abschalten?
Nur im Schlaf. Stehe unter Strom wie eine Starkstromleitung. Was mache ich nur für mich? Lesen, und das bevorzugt nachts. Wann denn sonst 🙂

Inwiefern hast du dich verändert seitdem du Mutter bist?
Ich bin reifer geworden. Nicht mehr das kleine, blonde Partygirl, das ich mal war. Ich hab Verantwortung übernommen und ich liebe wie nie zuvor. Und mittlerweile ist es mir auch egal ,wer mich mag oder nicht. Wahre Freundschaft bleibt, auch wenn man Mama geworden ist.

Wie sieht ein stinknormaler Mittwoch bei dir aus?
Aufstehen, Frühstücken, Wagerln (Für Preußen: Spazieren gehen mit dem Kinderwagen), Mittagessen zubereiten, Wagerln, Spielen, das Kind zu Bett bringen, Arbeiten, Lesen, Schlafen.

Wo kaufst du gerne für dich und dein(e) Kind(er) ein?
Hema, Best Secret, Katinka by Valeska, Zara, Reserved, Boden mini und sollte ich jemals wieder schlank werden: Urban Outfitters.

Möchtest du weitere Kinder?
Ja, ein Mädchen. Alles andere geb ich zurück.

Wenn du einen Wunsch frei hättest würdest du…?
…die Weltherrschaft an mich reißen und mir alle anderen Wünsche erfüllen. Spaß beseite, ich wünsch mir Gesundheit für meine Familie.

 

 


 

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